Inflation gibt es auch bei Rollenspielen
Momentan sorgt sich die ganze Welt um das Thema Finanzen. Aufgrund Europas hängen sehr viele Länder eng zusammen. Das heißt, müsste ein Land rein theoretisch Insolvenz anmelden, hätte das Folgen auch für die anderen Länder.
Um solche einem Problem entgegenzuwirken, ließen viele Länder eine Inflation zu, um eine neue Währung zu schaffen. So wurde die Staatsverschuldung oft auf mehr als die Hälfte reduziert. Doch aufgrund der Europäisierung ist das Problem für ein Land gar nicht mehr so einfach zu lösen.
Eine drohende Inflation macht nicht nur den Menschen im realen Leben zu schaffen. Virtuelle Gesellschaftsspiele im World Wide Web, wie z. B. World of Warcraft müssen sich ebenfalls vor einer Inflation fürchten.
Mögliche Auslöser der Mudflation (Inflation)
Der Auslöser hierfür sind die sogenannten Chinafarmer, welche der Grund für die gestiegene Goldmenge im Spiel ist. Bei den Chinafarmern handelt es sich um Spieler, die 24h nur mit dem Rollenspiel beschäftigt sind.
Rohstoffe und Gold werden gefarmt bis zum Umfallen und natürlich für viel Gold im Auktionshaus für viel Gold verkauft. Damit ist dieses Geschäftsprinzip noch nicht erklärt, denn das so erworbene Geld wird von den Chinafarmern an die Spieler gegen echtes Geld verkauft.
Da viele Spieler ihren Beruf schnell Leveln wollen ist der Bedarf an Gold dementsprechend hoch. So viel Zeit kann man oft nicht vor dem PC verbringen, um das nötige Gold zu erspielen. Daher ist die Dienstleistung der Chinafarmer gerne gesehen.
Sehr zuungunsten der Spielemacher, eine erhöhte Goldmenge im Spiel führt zur Mudflation und diese wiederum kann den Todesstoß für ein Spiel bedeuten.